Verkehrsentwicklung


Bei der Einhausung Schwamendingen handelt es sich um ein umweltwirksames und städtebauliches, nicht um ein verkehrsoptimierendes Projekt. Ausser der Schliessung der Autobahneinfahrt Aubrugg verändert sich für den Automobilverkehr grundsätzlich nichts. Die Fahrspuren werden soweit möglich nach heute gültigen Normen dimensioniert. Damit sind Verbesserungen des Fahrkomforts und der Sicherheit zu erwarten.

Bei der zu schliessenden Einfahrt Aubrugg haben die beteiligten Ämter von Bund, Kanton und Stadt verschiedene Varianten geprüft. Auch haben sie die Bedürfnisse von Quartierbewohnern, Verkehrssicherheit, Verfahrensrisiken und Finanzierung gegeneinander abgewogen. Abgesehen von der Schliessung der Einfahrt zeitigen alle geprüften Varianten entweder unrealistisch grosse finanzielle Auswirkungen, bewirken grössere Kapazitätseinschränkungen auf der Autobahn oder fordern zusätzliche Gebäudeabbrüche. Eine Ersatzlösung für die Einfahrt Aubrugg wird vom ASTRA zusammen mit Kanton und Stadt zurzeit geprüft.

Während der Bauzeit werden meistens je zwei Spuren stadtein- und stadtauswärts in Betrieb gehalten. Damit werden die verkehrsmässigen Auswirkungen auf die umliegenden Quartiere minimiert. Gewisse Baumassnahmen erfordern tageweise nächtliche Totalsperrungen. In diesen Zeiten wird der Verkehr gezielt grossräumig umgeleitet. Wo notwendig, werden flankierende Massnahmen eingesetzt, um die Belastungen so gering wie möglich zu halten.