Geschichte

Der Autobahnabschnitt ist eine der meist befahrenen Verkehrsachsen in Zürich. Mehr als 110’000 Fahrzeuge benutzen diesen Verkehrsweg täglich. Lärm- und Feinstaubbelastungen liegen regelmässig über den zulässigen Grenzwerten, teilweise sogar über den Alarmwerten. Jahrelang bemühten sich die Quartierbewohnerinnen und -bewohner um eine Behebung des belastenden Zustands.

Im Jahre 2001 beauftragte schliesslich der Kantonsrat den Regierungsrat, für den Autobahnabschnitt eine Kreditvorlage für eine Einhausung samt Finanzierungsschlüssel zwischen ASTRA, Kanton und Stadt zu erarbeiten. Die Baudirektion gab drei Architekturteams einen städtebaulichen Studienauftrag. Diese arbeiteten drei völlig unterschiedliche Lösungsansätze aus: Einhausung, Brücke und Tunnel.

Die Lösung mittels eines Tunnels fiel aus finanziellen wie technischen Gründen aus dem Rennen. Die beiden anderen Lösungen wurden in Zusammenarbeit mit dem Amt für Städtebau der Stadt Zürich weiter vertieft. Aus finanziellen und städtebaulichen Überlegungen wurde schliesslich im Einvernehmen zwischen Stadt und Kanton sowie Anrainerinnen und Anrainern die Einhausung als zu realisierende Variante bestimmt.

Überlandstrasse, 7. Juni 1937